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Johannes Heil: Biography

‹‹ Techno mit surrenden Basslines, verzerrten Sounds und dezent eingesetzen Vocalfetzen wurde sein Markenzeichen. Ein Markenzeichen, das ihm viel zu früh zugeteilt wurde, denn schon mit seinem zweiten Album „Illuminate The Planet“ ging Johannes Heil im folgenden Jahr neue Wege, die so keiner erwartet hatte. Neben klassischen Techno-Tracks wie auf „Reality to MIDI“ hielten Breakbeats, Ambientsequenzen und starke Flächen Einzug, getragen von der düsteren, unheilvollen Atmosphäre des Albumtitels. Die im Albumtitel angedeutete Verschwörung der Illuminaten, die Herrschaft über die Welt zu übernehmen, erweiterte „Illuminate The Planet“ um eine tiefere Bedeutung, die dem ausschliesslich cluborientierten „Reality to MIDI“ fehlt und nahtlos an die mystischen EP’s wie „Per Disciplinum Mea Lux Videbis“ (Durch meine Lehre wirst du das Licht sehen )auf U-Turn anschließt. In allen Tracks des Album finden sich viele kleine Puzzleteile, die für sich und zusammen verschiedene Interpretationsspielräume ermöglichen und das Album daher zu mehr als nur facettenreicher Musik werden lassen. Im Zeitraum zwischen „Reality to Midi“ und „Illuminate the Planet“ veröffentlicht Johannes Heil diverse Eps auf Labels wie Fieber, Parcotic, Kobayashi oder Propaganda. Eine Phase, in der er mit verschiedenen musikalischen Ansätzen spielt und die durchaus als eine gewisse Selbstfindungsphase bezeichnet werden kann, denn seine folgenden Werke auf Kanzleramt wirken noch geschlossener und erreichen einen ganz neuen Reifegrad.
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Biography / Releases
 
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